Girls' Day 2014

Diesmal fand der Girls' Day bereits im März statt. Die Fakultät für Physik konnte fünfzehn Plätze für die Mädchen und jungen Frauen aus dem Regensburger Stadt- und Landkreis anbieten, um sich zu informieren und einen Eindruck davon zu bekommen, welche Möglichkeiten es hier in der Physik im handwerklichen und akademischen Bereich gibt.

Vorlesung "Elektronen im Kristall"

Dr. Dieter Schuh hielt einen spannenden Vortrag über den Aufbau der Materie, insbesondere bei kristallinen Festkörpern. Die girls lernten in Bildern und Diskussionen über natürliche und künstlich gewachsene Schichten in atomaren Maßstäben. Am Ende der Veranstaltung stand noch eine Besichtigung der MBE-Anlage (Molecular Beam Epitaxy) zum schichtweisen Wachstum von Halbleitern an der Fakultät für Physik.

 

Forschungslabor

Helene Plank und Kathrin Dantscher (1. und 2. v.l.) sind Studentinnen am Terahertz Center Regensburg der Fakultät für Physik. Sie zeigen den Teilnehmerinnen das Labor, in dem sie arbeiten und erklären die Funktionsweise der cw-CO2-Laser. Anschließend gibt es die Möglichkeit, darüber zu diskutieren, wie es ist, als Frau Physik zu studieren.

Führung Mechanische Werkstatt

Nina Liedl führt die Mädchen durch die mechanische Werkstatt der Physik und berichtet aus ihrem Arbeitsalltag. Die Anforderungen an Geräte und Maschinen in der Grundlagenforschung sind hoch - sehr häufig sind die Wissenschaftler auf Spezialanfertigungen angewiesen. Einer der Arbeitsbereiche von Nina ist die Eloxierung von Aluminium.

Elektronik und Solartechnik

Nachdem die Teilnehmerinnen zuvor über Ladungstransport und freien Elektronen in Kristallen gelernt hatten, geht es nun um makroskopische Bauteile: Transistoren können den Stromfluss ein- und ausschalten.

Ein gutes Beispiel hierfür sind Blinkschaltungen - in unserem Beispiel sind es sieben LEDs, die in Form eines Atomiums angeordnet sind. Abwechselnd blinken immer zwei der "Elektronen", die um den "Atomkern" herum angelötet wurden.

Physikalische Spielereien

Wenn die Transistoren den Strom schnell genug schalten bzw. an- und abschwellen lassen, entsteht eine Schwingung (Oszillator), die hörbar gemacht werden kann. Ein sehr schönes Beispiel hierfür ist das Theremin - ein Musikinstrument, das berührungslos gespielt wird. Durch die kapazitive Ankopplung des menschlichen Körpers (Annäherung der Hand an die Antenne) wird ein elektrischer Schwingkreis verstimmt - die Tonhöhe verändert sich.

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