Girls' Day 2015

Die Fakultät für Physik beteiligt sich zum inzwischen achten Mal am Girls' Day. Neben einer Vorlesung zum Thema Elektronen im Kristall können die Teilnehmerinnen an zwei spannenden Führungen teilnehmen. Die erste geht durch zwei Forschungslabore (cw-Laser, Fourierspektroskopie), die zweite durch die große Mechanikwerkstatt der Physik.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen können die Girls selbst physikalische Experimente durchführen und im Bereich Solartechnik und Elektronik kleine Basteleien machen.

Die Anmeldung erfolgt über die Girls' Day Homepage.

Begrüßung

Diesmal wurden alle Teilnehmerinnen des Girls' Day zuerst vom Präsidenten der Universität, Prof. Udo Hebel, begrüßt.

Im Foyer des Audimax wurden die girls dann von den Durchführenden abgeholt.

 

Vorlesung "Elektronen im Kristall"

Dr. Dieter Schuh erzählte in seiner Girls' Day-Vorlesung über den Atomaufbau und über die gitterförmige Anordnung der Atome in Festkörpern und Kristallen. Die girls lernten den Unterschied zwischen gebundenen und freien Elektronen kennen und wie die Elektronen zum Stromfluß beitragen.

Für die Forschung ist es wichtig, diese Kristalle in wohldefinierten Strukturen vorliegen zu haben, daher werden diese Kristalle z.B. mittels MBE (molecular beam expitaxy) schichtweise aufgewachsen. Im Rahmen der Veranstaltung konnten die Teilnehmerinnen die große MBE-Anlage der Physik besuchen.

Besichtigung Mechanische Werkstatt

Die Forschung in der Fakultät für Physik wäre ohne eine Mechanik-Werkstatt nicht möglich. Hier werden mit sehr hoher Präzission und Qualität spezielle Geräte ein Einzelfertigung hergestellt, von der speziellen Spiegelhalterung für eine optische Bank bis hin zu einem hochkomplexen Cryostaten.

 

Wie immer öffnet am girls' day der Physik auch die Mechanikwerkstatt ihre Türen. Der Werkstattleiter Norbert Sommer begleitet die Besucherinnen durch den Maschinenpark und erklärt die Aufgaben und Abläufe innerhalb der Werkstatt.

Die CNC-Werkstatt (computerized numerical control, also Maschinen mit rechnergestützter Steuerung) hat etwas Besonderes für die Teilnehmerinnen des Girls' Days vorbereitet: die Herstellung eines Magischen Kreisels, den die girls später auch mit nach Hause nehmen dürfen:

 


Jürgen Schmalzbauer erklärt die Funktionsweise der Drahterosionsmaschine


Josef Kammermeier erklärt die Arbeitsschritte an der fünfachsigen CNC-Maschine für die Herstellung des Kreisels

Michaela Festl zeigt die Konstruktionszeichnung des Magischen Kreisels

Übersicht über aktuelle Forschungsthemen

Im Labor des THz-Centers der AG Ganichev bekamen die Girls einen Eindruck davon, wie es in einem Forschungslabor zugeht.


Über die Funktionsweise eines CO2-Lasers und das optische Pumpen eines THz-Lasers erzählte Kathrin Dantscher


Helene Plank erklärt das Prinzip der optischen Spektroskopie und wie sich mit ihr Informationen über bestimmte Substanzen gewinnen lässt.


Physik, Elektronik, Solartechnik

und Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa gab es ein wenig Physik zum Anfassen. Im Anschluss wurde gelötet und geschraubt, elektronische Schaltungen erstellt oder solarbetriebene Windmühlen gebaut.

Gruppenbild

Besucherzaehler